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Onkologische
Therapiekonzepte erfordern nicht nur umfassendes, stets aktualisiertes
Wissen - viele Ansätze sind in Bezug auf Wirkung, Sinn und wissenschaftliche
Beweisbarkeit umstritten. Wir erleben alle, daß die klassische Medizin
trotz aller faszinierenden Erfolge in den letzten hundert Jahren auch
auf vielen Gebieten an Grenzen gelangt ist, die ein Umdenken
erfordern, will man sie überschreiten.
Bei
der Auseinandersetzung mit der Krebskrankheit bleibt der Versuch einer
Heilung oberstes Ziel. Jede Behandlungsmodalität ist dabei stets nur als
eine Option aus dem breit gefächerten Angebot
ärztlicher Hilfe zu vermitteln. Eine einzige richtige Wahl gibt es bei
keiner der großen und kleinen Entscheidungen, vor die uns eine Krebserkrankung
stellt. Mir ist zur Zeit jedoch keine unkonventionelle Krebstherapie bekannt,
die wissenschaftlich dokumentiert ist und systematisch zur Genesung führt.
Die biologische
Krebsbekämpfung stößt derzeit auf ein großes Allgemeininteresse. Erklärtes
Ziel der biologischen Krebsabwehr ist es, den Organismus so zu stärken,
daß entartete Zellen durch körpereigene Abwehr
abgebaut oder gehemmt werden. Orthomolekulare Medizin geht davon aus,
daß viele Erkrankungen durch einen Mangel an Mikronährstoffen
- die die körpereigene Abwehr stärken - entstehen. Dabei spielt die Immunologie
- hier die unspezifische Stärkung der Immunabwehr - eine entscheidende
Rolle. Je kleiner die Tumormasse ist, desto wirksamer kann die Therapie
sein. Mit einem heilsamen Effekt der immunologischen Maßnahmen ist nur
zu rechnen, wenn vorher die Zahl der entarteten Zellen unter die Grenze
von etwa 10 Millionen Zellen reduziert wurde.
- Der Krebs ist
ein Signal, das eine Veränderung der Lebenshaltung
bewirken sollte. Krankheit als Herausforderung zur Veränderung des Lebens
betrachten. Krebskranke fordern sehr viel von sich und sind auf Perfektion
ausgerichtet. Sie stellen oft ihre eigenen Wünsche zugunsten anderer
zurück. Psychische Aktivierung durch positive, nicht resignierende Wegbegleitung
- Angstbewältigung, Aufarbeitung der ins Unterbewußtsein verdrängten
ursächlichen Konflikte und Emotionen, Abbau von Streß und Verhaltenstraining,
stärkere Wahrnehmung der körperlichen Bedürfnisse. Der Status-antequo
ist nicht mehr herzustellen. Krebs ändert definitiv
alles.
- Körperliche Aktivierung
durch physikalische Therapien á la Kneipp, Bewegungstraining,
Gymnastik, meditative Übungen.
- Stoffwechsel-Aktivierung
durch Frisch- und Vollwertkost, Mineral- und Spurenstoffe sowie Vitaminergänzung,
Nikotin- und Alkoholverzicht und Verzicht auf unnötige Medikamente -
Antibiotika, Schmerzmittel, Cortisone, Immunsuppressiva.
- Überwärmung und
Sauerstoffzufuhr können den Stoffwechsel günstig beeinflussen.
- Ernährungtips
für Krebskranke haben ihre Berechtigung. Es gibt keine heilende Diät,
wohl aber eine helfende Ernährung. Eine gesunde bedarfsgerechte Ernährung
ist kein Heilmittel sondern eine wichtige Voraussetzung für besseres
Befinden, einen günstigeren Krankheitsverlauf und eine bessere Lebensqualität
der Patienten. Die heutigen Ernährungsgewohnheiten begünstigen dagegen
Störungen des Stoffwechsels und der Verdauungsorgane. Durch ausgewogene
Ernährung lassen sich Stoffwechselschäden und Mangelzustände
vermeiden. Sie beinhaltet weitgehenden Verzicht auf Zucker, Schweinefleisch,
Räucher- oder allzu fette Würste, Kalbfleisch und Weißmehle; und außerdem
Alkohol nur in Maßen.
Eine der entscheidenden
Säulen einer jeden Krebstherapie ist die eigene Lebensqualität,
dabei stehen Lebensfreude und die Erhaltung der Autonomie im Vordergrund.
Hoffnung auf Besserung kommt stets die große Bedeutung in der Therapie
zu.
Naturheilkundliche
Therapie:
- Eigenblutbehandlung
- Mistel
- Echinacin
- Thymus
- Neuraltherapie
– Behandlung von Störfeldern
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